Küstenpatent: Vorschriften für gewerblichen, entgeltlichen Personentransport, Bootsführerschein für Skipper mit zahlende Gäste an Bord von Charteryachten und Kojencharter auf Charteryachten


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MAG Reisen vermittelt die Kurse der


MAG
Seefahrtschule

 Was bedeutet gewerbliches Führen von Booten und wann liegt bereits kommerzielles Führen einer Yacht vor ?


Ein gewerbliches Führen eines Bootes / einer Yacht ist bereit dann gegeben
wenn der Skipper einen Entgelt (auch materiell) für seine Tätigkeit erhält (z.B. Verpflegung)


Ähnlich wie bei der Straßenverkehrsordnung,
auch da liegt z.B. ein entgeltlicher Personentransport (versicherungsmäßig) bereits dann vor
wenn ein Autostopper den Lenker auf einen Kaffee einlädt.

Genauso wie in der Luftfahrt gibt es Unterschiede zwischen Lizenzen für das private oder kommerzielle Führen von Fahrzeugen
z.B.: PPL = private pilot licence   und   CPL = commercial pilot licence
natürlich schließt eine commercial licence immer die Berechtigung der private licence ein, nicht aber umgekehrt


Natürlich liegt entgeltlicher Personentransport auch vor, wenn der Charterer zahlende Crewmitglieder sammelt und dann die Yacht als Skipper führt
oder ein Skipper gegen freie Kost "Hand gegen Koje" die Yacht führt.

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Skipper mit österreichischem Bootsführerschein
Dies bedeutet, dass mit einem Österreichischen Bootsführerschein (z.B. MSVÖ) laut österreichischem Recht es
 nicht gestattet ist

z.B. als Skipper eine Charteryacht zu führen, wenn die Passagiere den Skipper dafür bezahlen (auch z.B. nur die Verpflegung)
Österreichische Führerscheine (z.B. MSVÖ) berechtigen laut österreichischem Gesetz NICHT zum entgeltlichen Führen von Yachten !

Für das Führen einer Yacht bzw. Charteryacht als Skipper mit zahlenden Gästen an Bord ist der Boat Skipper B gültig

da es sich auch um entgeltlichen Personentransport (Kabotage) handelt.
Boat Skipper B beinhaltet auch die Berechtigung zum Bedienen von Seesprechfunkanlagen auf UKW



Skipper mit deutschem Bootsführerschein
Bitte erkundigen Sie sich beim deutschen Seefahrtsministerium ob Ihr Befähigungszeugnis in Deutschland
auch zum kommerziellen Führen von Yachten berechtigt.
Es muss ein Befähigungszeugnis sein, das zum gewerblichen Personentransport auf See berechtigt
natürlich nicht gültig Binnenseepatente, auch wenn diese zum gewerblichen Personentransport berechtigen
Natürlich muss der Skipper auch in diesem Fall über eine gültige Berechtigung zum Bedienen von Seesprechfunkanlagen verfügen.

Falls nicht,
für das Führen einer Yacht bzw. Charteryacht als Skipper mit zahlenden Gästen an Bord ist im kroatischen Hoheitsgewässer
der Boat Skipper B gültig.

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Sind Sie mit einem für den Zweck der Reise nicht gültigen "Kapitänspatent" unterwegs,
ist Ihre Versicherung im Falle des Falles frei von Leistung
und Sie haben von den Behörden enorme Schwierigkeiten zu erwarten.



Das österreichische Gesetz besagt außerdem, dass
"zur Ausübung spezieller Tätigkeiten auch spezielle Ausbildungen erforderlich sind"
UND das Führen von Booten natürlich eine spezielle Tätigkeit darstellt !
Daher empfehlen wir den Besuch eines ausführlichen Kurses (keine Schnellsiederkurse oder Selbststudium) zum Erwerb des
Boat Skipper B Befähigungszeugnisses
welche von unserem Partner in Kroatien (Raum Rijeka) angeboten werden !

Bei unseren Kursen ist genügend Zeit (2 Tage) auch auf den Themenbereich "Seerecht und kommerzielle Tätigkeiten an Bord"
einzugehen, da unsere Seefahrtschule schon seit Beginn auf die Ausbildung für kommerzielle Zwecke spezialisiert ist.


Für Einsteiger welche eine kommerzielle Tätigkeit anstreben,
empfehlen wir die Teilnahme an einem 1 wöchigen Praxisseminar an Bord einer Yacht (Skippertraining)
über welches der Teilnehmer auf Wunsch auch eine Bestätigung erhält.


Unsere Lehrbeauftragten (Theorie und Praxis) verfügen alle über eine Jahrzehnte lange Praxis auch in der kommerziellen Fahrt



Die Schifffahrt ohne gültigen Bootsführerschein zieht die strafrechtliche Verantwortung des
Schiffsführers / Bootsführers / Benutzer des führerscheinpflichtigen Wassersportgerätes
nach sich und
führt im Falle eines Unfalls während der Schifffahrt, den Verlust der Rechte aus der Versicherung nach sich.
 

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