Yachtcharter:  Marina Yachting

Ausgangshafen:   Marina Kremik, Primosten


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Gleiter  -  Halbgleiter  -  Verdränger  
    


CHARTERBEDINGUNGEN 

1. Der Charterpreis schließt ein: Die Nutzung des Schiffes und seiner Einrichtungen durch die Crewmitglieder und dem damit verbundenen natürlichen Verschleiß und die üblichen Dienstleistungen des Betreuers im Heimathafen des Schiffes, sowie die Versicherungsprämien.

Wird die Anzahlung auch nach Mahnung nicht bezahlt, kann der Vercharterer das Schiff anderweitig verchartern. Kann das Schiff nicht weiterverchartert werden, hat der Charterer eventuelle Ausfälle zu ersetzen.

2. Reinigungsgebühr: Nach Abschluß des Charters wird eine Reinigungsgebühr in Höhe des dafür bestimmten Schiffes im Heimathafen vor Bootsübernahme fällig.

3. Kaution: Der Charterer hinterlegt eine Kauton in Höhe des dafür wie im Prospekt bestimmten Schiffes am Tag und Ort der Übernahme in Bar, mit Eurocard oder Visacard. Das gecharterte Schiff wird nur nach hinterlegter Kaution freigegeben.

4. Chartergebiet:  bis zum 40. Breitengrad der Adria

5. Schiffsführung:  Der Charterer bestätigt mit seiner Unterschrift am Chartervertrag, daß er über alle seemännischen und navigatorischen Kenntnisse, Erfahrungen und Berechtigungen, sowie über eine Seefunklizenz verfügt, die zum Führen eines Schiffes in offenen Gewässern erforderlich sind. Andernfalls bestimmt er einen Schiffsführer der gemeinsam mit dem Charterer den Chartervertrag zu unterzeichnen hat.

Charterer, Schiffsführer und Crew, haften, -soweit nicht identisch- als Gesamtschuldner für alle Verpflichtungen aus diesem Vertrag.

6. Versicherung:  Das Schiff ist kaskoversichert für jedes Schadensereignis mit einer Selbstbeteiligung in Höhe der Kaution bzw in Höhe der in der Preisliste angegebenen Selbstbeteiligung. Es ist haftpflichtversichert für Personen und Sachschäden Dritten gegenüber. Die Versicherung deckt nicht Personenschäden an Bord, Schäden von an Bord gebrachten Gegenständen sowie Schäden durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit. .Ebenso sind Schäden, die durch Nichtentlüftung des Motorraumes vor dem Start, zu Brand oder Explosion führen, durch die Versicherung nicht gedeckt. Bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit ist die Haftung des Charterers nicht durch den Selbstbehalt oder die Kaution begrenzt.

7. Verpflichtungen des Charterers: Der Charterer verpflichtet sich, das Schiff und die Ausrüstung sorgfältig und nach den Regeln der Seemannschaft zu handhaben, das Schiff nicht Dritten zu überlassen, keine Personen bzw. Warentransporte gegen Entgelt durchzuführen, das Schiff nicht mit mehr Personen zu belegen als in der Crewliste angegeben sind bzw. in der Zulassung angegeben sind, keine undeklarierten, zollpflichtigen Waren an Bord zu führen, die An- und Abmeldung beim Hafenkapitän wahrzunehmen, vorschriftsmäßig ein- und auszuklarieren, die gesetzlichen Bestimmungen der Gastländer zu beachten, keine Wett- oder Regattafahrten zu bestreiten, das Logbuch ordnungsgemäß zu führen und an Bord zu belassen, die während des Törns notwendigen Kontrollintervalle einzuhalten, bei Schlepphilfen den Bergelohn vor Annahme der Hilfe zu vereinbaren Bei Nichteinhaltung dieser Verpflichtungen gegenüber dem Vercharterer hat der Charterer für die daraus entstehenden Folgen in vollem Umfang zu haften. Der Charterer haftet dem Vercharterer gegenüber für alle Crewmitglieder gesamtschuldnerisch.

8. Reparaturen, Havarie: Treten während der Charterzeit Schäden auf, die durch normalen Materialverschleiß verursacht werden, veranlaßt der Charterer die unverzügliche und sachgerechte Schadensbehebung bis zur Höhe von EURO 200.- zur späteren Verrechnung mit dem Vercharterer unter Vorlage von Quittungen. Ausgetauschte Teile sind aufzubewahren. Bei größeren Schäden sowie Havarien und möglicher Verspätung, ist der Vercharterer unverzüglich zu benachrichtigen. Der Charterer hat alles zu unternehmen was der Minderung des Schadens und der Folgeschäden (wie Ausfall usw.) dienlich ist, sowie die Absprache mit dem Vercharterer ggf. Reparaturen in Auftrag zu geben, zu dokumentieren, zu überwachen und in Vorlage zu treten. Soweit der Charterer für Schäden und 0. g. Vorgänge mitverantwortlich ist oder gegen die Vertragsbedingungen verstößt, hat er die Kosten, einen evtl. Gebührenausfall und einen evtl. weitergehenden direkten oder indirekten Schaden zu ersetzen. Bei Schäden am Schiff oder Personen, fertigt der Charterer eine Niederschrift darüber an und sorgt für Gegenbestätigung (durch Hafenkapitän, Arzt, Havariekommissar usw.). Läßt sich ein Schaden nicht unterwegs beheben und ist eine Rückkehr den Umständen entsprechend vertretbar, so ist der Charterer gehalten, nach Abstimmung mit dem Vercharterer vorzeitig zurückzukehren, so daß die Reparatur vor Beginn der Folgecharter am Stützpunkt durchgeführt werden kann. Sind die Schäden vom Vercharterer zu vertreten, werden die Chartergebühren für die Ausfallzeit zurückerstattet, dies jedoch nur bei entsprechender Verständigung des Vercharterers und vorzeitiger Rückkehr .

9. Leistungsstörungen, Rücktritt: Kann der Charterer die Charter nicht antreten, so informiert er unverzüglich den Vercharterer bzw. den Vertreter des Vercharterers. Gelingt ein Ersatzcharter, so werden die bis dahin geleisteten Zahlungen nach Abzug evtl. anfallender Kosten und einer Bearbeitungsgebühr von EURO 150.- rückerstattet. Andernfalls bleibt dem Vercharterer Anspruch auf die volle Chartergebühr laut Vertrag oder bei Teilweiser Vercharterung auf den Differenzbetrag. Kann der Vercharterer das Schiff oder ein wertmäßig gleiches, ähnliches oder besseres Ersatzschiff nicht oder nicht rechtzeitig zu Verfügung stellen, so kann der Charterer bei einer Charterdauer von 7 Tagen nach 48 Stunden, bei einer Charterdauer von über 7 Tagen nach 72 Stunden vom Vertrag zurücktreten. Es gilt die gleiche verpflichtende Wartezeit für Reparaturen, die während der Charterwoche anfallen und nicht auf einem Verschulden des Kunden beruhen. Tritt der Charterer berechtigt vom Vertrag zurück, so hat er Anspruch auf Rückvergütung der gesamten Chartergebühr bzw. bei Rücktritt während der Charter auf anteilige Vergütung. Darüber hinausgehende Ansprüche des Charterers sind ausgeschlossen. Für den Fall des späteren Charterantritts durch Verschulden des Vercharterers erhält der Charterer die Ausfallszeit rückvergütet und überdies die Nächtigungskosten ersetzt, sofern eine Nächtigung auf dem gecharterten Boot oder einem Ersatzboot des Vercharterers nicht möglich ist. Falls Teile der Ausrüstung einer vorangegangenen Charter beschädigt oder verloren wurden, ohne daß vor Antritt der neuen Charter entsprechend Ersatz gesorgt werden konnte, kann der Charterer deshalb nicht vom Vertrag zurücktreten oder dem Vercharterer gegenüber Minderung geltend machen, es sei denn, das Schiff würde dadurch in seiner Seetüchtigkeit beeinträchtigt.

10. Übernahme der Yacht: Das Schiff wird dem Charterer nach Möglichkeit vollgetankt übergeben. Bei geringerem Treibstoffstand hat der Charterer das Recht das Schiff mit gleicher Tankmenge zurückzugeben. Stellt er es vollgetankt zurück bekommt er die Mehrmenge erstattet. Stellt der Charterer das Schiff mit einer geringeren Treibstoffmenge als er es übernommen hat zurück, wird die Fehlmenge geschätzt und verrechnet, Schiffszustand und Vollständigkeit der Ausrüstung und Inventar werden anhand einer Ausrüstungsliste vom Vercharterer bei der Übemahme genau geprüft und durch Unterschrift bestätigt. Spätere Einwendungen des Charterers zu Tauglichkeit von Schiff und Ausrüstung sind danach nicht mehr möglich. Dies gilt auch für elektrische und elektronische Teile und Instrumente.

11. Rückgabe des Schiffes: Nach Beendigung der Charter übergibt der Charterer das Schiff dem Vercharterer zur Überprüfung von Zustand und Vollständigkeit, vollgetankt und in ordnungsgemäßem Zustand. Verlorengegangene, beschädigte oder nicht mehr funktionstüchtige Ausrüstungsgegenstände sind dem örtlichen Betreuer bei Rückkunft anzuzeigen. Ist das Schiff bei Rückgabe nicht vollgetankt, bzw. besteht eine Fehlmenge und sollte das Tanken durch den Vercharterer erfolgen, so hat der Charterer neben den Treibstoffkosten ein Entgelt für den Zeitaufwand des Tankens von EURO 50.- zu leisten. Geleistete Kautionen werden bei Schadensfreiheit ohne Abzüge nach Beendigung der Charter zurückbezahlt. Bei Verlust oder Schäden wird die Kaution ganz oder teilweise, je nach Schadensumfang, bis zur endgültigen Kostenberechnung einbehalten, sofern eine sofortige Abrechnung nicht möglich ist.

12. Verlängerung, Verspätung, Rückführung: Das Schiff muß zur vorgeschriebenen Zeit im festgelegten Rückgabehafen ausgecheckt sein. Eine Verlängerung der vereinbarten Zeit ist ohne Einwilligung des Vercharterers nicht möglich. witterungsbedingte Schwierigkeiten berühren die Verpflichtung zur pünktlichen Rückgabe nicht. Der Charterer muß das Schiff in den letzten 24 Stunden vor Vertragsende in ausreichender Nähe zum Rückgabehafen halten Bei Verspätung, auch witterungsbedingt, wird die doppelte Chartergebühr für die überzogene Zeit fällig. Zuzüglich Schadenersatz bei evtl. Ausfall der Folgecharter. Sollte der Törn durch Verschulden des Charterers an einem anderen Platz als dem vereinbarten Hafen beendet werden müssen, so ist der Vercharterer rechtzeitig zu benachrichtigen. Der Charterer verpflichtet sich für diesen Fall, entweder selbst oder ausreichend qualifiziertet Besatzungsmitglieder zur Beaufsichtigung des Schiffes, so lange beim Schiff zu belassen, bis der Vercharterer das Schiff übernehmen kann. Das Schiff gilt erst dann als übergeben, wenn es vom Vercharterer abgenommen ist. Der Charterer trägt die hierbei entstehenden Kosten.

13. Haftung des Charterers und des Vercharterers: Bei Verstößen gegen eine Vertragspflicht haftet der Charterer dem Vercharterer für alle entstehenden Schäden. Soweit der Vercharterer für Handlungen und Unterlassungen des Charterers von Dritten haftbar gemacht werden sollte, stellt der Charterer den Vercharterer von solchen Ansprüchen frei. Treten während der Charter Verluste oder Schäden des Schiffes oder der Ausrüstung ein, so trägt - außer bei natürlichem Verschleiß - der Charterer die Kosten Ersatz und Reparatur, soweit sie nicht von der Versicherung erstattet werden, inklusive der evtl. Folgekosten bei vorsätzlicher oder grobfahrlässiger Handlungsweise.

Bei verspäteter oder nicht vollständiger Schadensmeldung kann der Versicherungsschutz erlöschen und der Charterer wird für den gesamten Schaden verantwortlich. Der Charterer wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß Folgeschäden durch Charterentgang nicht durch die Versicherung getragen werden und daher bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit in jedem Fall vom Charterer zu tragen sind.

Sofern etwaige Ansprüche des Charterers nicht gleich bei der Schiffsrückgabe mit dem Vercharterer abgeklärt und geregelt werden konnten, sind diese entweder an den Vercharterer oder dessen Vertreter schriftlich innerhalb von 14 Tagen zu richten.

Der Vercharterer bzw. die Agentur haften nicht bei Krieg, Atomunfällen, Streik, Aufruhr, Terror, Sabotage, Naturkatastrophen, Verfügungen von Hoher Hand uä.

14.Umbuchungen: Späterer Umbuchungen bzw. Terminänderungen, sofern überhaupt möglich, bedingen eine Bearbeitungsgebühr von EURO 100.-

15. Gerichtsstand, Sonstiges: Für die Vermittlung des Vertrages vereinbaren die Parteien den Gerichtsstand Split. Sind einzelne Bestimmungen dieses Vertrages nichtig oder rechtsunwirksam, wird die Gültigkeit des Vertrages im übrigen nicht berührt.

Auskünfte werden nach bestem Wissen und Gewissen, jedoch ohne Gewähr, erteilt. Berichtigungen von Irrtümern sowie Druck- und Rechenfehlern bleiben vorbehalten.

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