Montecatini Terme ist eine italienische Gemeinde
in der Provinz Pistoia mit ca. 20.000 Einwohnern und liegt etwa
auf halber Strecke zwischen Florenz und Pisa.
Hauptort der Gemeinde
ist der gleichnamige Kurort, eines der größten und berühmtesten
Heilbäder Italiens.
Montecatini gilt außerdem als ein Zentrum der Art
Nouveau-Architektur.
Natürlich kannten auch die Römer
schon die heilende Kraft des Montecatini Wassers, das aus der
Tettuccio-Quelle sprudelt.
Als dann vor ungefähr 150 Jahren Montecatini Terme anfing sein
heutiges Aussehen zu erhalten,
kurte und promenierte die Hautevolée in Italiens mondänstem
Kurort.
Montecatini Terme ist eine Stadt des Jugendstils, großzügig,
ästhetisch schön in ihrer gelungenen Architektur,
der das Enterieur der Gebäude in Harmonie und Eleganz in nichts
nachsteht.
Zur Gemeinde gehört
außerdem das Bergdorf Montecatini Alto,
dessen ursprünglicher Siedlungskern mit dem Hauptort durch eine
der ältesten noch in Betrieb befindlichen Standseilbahnen
Italiens verbunden ist.
Die Festung Montecatini, später die Stadt, Montecatini Alto,
liegt hoch über Montecatini Terme in einer atemberaubenden
Panoramalage.
Heute ist es ein bezauberndes Städtchen, mittelalterlich still
sind seine Gassen.
Verträumt und verschlafen im Winter,
beginnt im Frühjahr das Fanal einer üppigen Vegetation von
rankenden blühenden Pflanzen und oppulent blühenden Blumen in
Kübeln.
Eine kleine Bahn, la funivia, verbindet die
Thermenstadt mit Montecatini Alto, und die Fahrt hinauf ist
ebenso ein Erlebnis,
wie mit dem Auto die Serpentinenstraße mit atemberaubend schönem
und wechselndem Panorama zu erklimmen;
für ganz Mutige gibt es auch einen Wanderpfad.

