Sopron
Ungarn.

Unser Hotel in
Sopron
das Bio - Sport Hotel Löver
bietet Ihnen
neben komfortablen ruhigen
Zimmern, einem erstklassigen Restaurant, Wellnesscenter und
Wald - Fitnessparcour
Gäste ein Beauty-Center, das keine Wünsche
offen lässt.
Sopron, das ehemalige Ödenburg, liegt nahe
der österreichisch-ungarischen Grenze, ca. 80 km von Wien entfernt.
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140 Kunstdenkmäler und ca. 240 unter Denkmalschutz stehende Gebäude verleihen
Sopron mit seinem fast
vollständig erhaltenen mittelalterlichen Kern den Charakter eines
Freilichtmuseums.
Das heutige Sopron entwickelte sich aus dem römischen Ort Scrabantia, einer
wichtigen Station an der Bernsteinstraße.
Es liegt dicht an der österreichischen Grenze zwischen Kiefernwäldern und
Weingärten, das Klima ist subalpin.
Wahrzeichen der Stadt ist der 61 m hohe Feuerturm,
wo Skulpturen, Steinmetzarbeiten und Mauerreste im unteren Geschoss ausgestellt
sind.
In den oberen Stockwerken des Turms befindet sich die Ausstellung über die
Stadtgeschichte.
Den barocken Hauptplatz prägt die „Ziegenkirche“ (Benediktinerkirche),
die im 17. Jahrhundert Schauplatz von Krönungen und Landtagssitzungen
war.
Das Storno-Haus (Fõ tér 8.) mit dem barocken Eckerker ist ein
Museum, prall gefüllt mit Antiquitäten und heimatkundlichen Exponaten der
Familie Storno.
Anfang September locken die Soproner Winzerfesttage in die
mittelalterliche Grenzstadt.
Das Weinfest wird von einem Volkstanzfestival begleitet.
In geographischer Hinsicht ist das Weinbaugebiet von
Sopron eine Fortsetzung der burgenländischen Rieden.
Es umfaßt neben Sopron die Orte Kópháza, Fertörakós, Fertöboz, Fertöendréd,
Fertöszentmiklós, Harka, Hidagség und Nagycenk.
Der Boden besteht hauptsächlich aus Gneis und Schiefer,
die von Kalkstein sowie jüngeren Schichten aus Löß und Lehm überlagert sind.
Diese Gegebenheiten und das relativ kühle Klima bringen säurebetonte,
tanninreiche Rotweine und frische Weißweine hervor.
Bei den Rotweinen, die einen niedrigeren
Alkoholgehalt als die durchschnittlichen ungarischen Weine haben,
herrschen Blaufränkisch und Zweigelt vor, mitunter auch Merlot und Pinot Noir.
Kenner schätzen den Soproner Kékfrankos, dessen purpurrote Farbe und schwerer
Früchteduft den qualitätsvollen trockenen Wein
zum Aushängeschild der Region macht.
Bei den Weißweinen ist der Grüne Veltliner die
Hauptsorte, gefolgt von Sauvignon Blanc und der ungarischen Mädchentraube,
seltener Traminer und Chardonnay.
Die mittelalterliche Stadt Sopron
(Ödenburg), das Zentrum des gleichnamigen Weinanbaugebietes,
war lange zeit nur als „Einkaufsdorado“ bekannt.
Nur wenige beachteten die von der großen Einkaufsstraße wie ein Ring umgebene
Altstadt,
die zu den schönsten und am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtensembles
zählt.
Es zeigt ein geschlossenes Bild von Bürgerhäusern aus Renaissance und Barock,
das vom gotischen Turm des Domes überragt wird.
Heute ist der historische Kern weitgehend restauriert, viele der Häuser,
die oft noch gotische Fundamente und Bauelemente sogar aus der Romanik zeigen,
können besichtigt werden,
wobei auch die Innenhöfe sehenswert sind. Bemerkenswert ist das Haus am
Hauptplatz Nr. 2, eine ehemalige Apotheke, die heute Museum ist.
Ihren Abriß verhinderte aus Rücksicht auf die Harmonie des Platzes Ludwig II. im
Jahre 1525 per königlichem Edikt.
Dieses Papier ist damit eines der ältesten Denkmalschutz-Dokumente.
Auch die anderen Ortschaften der
Soproner Weinregion und ihre Umgebung weisen bekannte und weniger bekannte
Juwele auf,
die man zum Beispiel anläßlich einer Weinverkostungstour besichtigen kann.
Besonders lohnend ist das Széchenyi-Schloß in Nagycenk, das auch ein Museum über
das
Leben und Wirken des „größten Ungars“, Graf István Széchenyi beherbergt,
der nicht nur die Budapester Kettenbrücke erbauen ließ,
sondern auch in vielen anderen Bereichen ein großer Föderer Ungarns war.
Auf dem Weg zum Neusiedler See kann man an Fertöd und dem Esterházy-Schloß kaum
vorbei,
eines der größten Barockschlösser Ungarns, das schon während der Bauzeit das
„ungarische Versaille“ genannt wurde.
Vielleicht bleibt Zeit für den Besuch eines Sommerkonzertes.
Der Römersteinbruch von Fertörakós war schon lange als sommerliche Opernarena
bekannt,
ehe jener im burgenländischen St. Margareten als Kulisse für Opernaufführungen
entdeckt wurde.
Die überdimensionale Kirche in Fertöszentmiklós stammt aus 1725.
Sie wurde zwar später im neoromanischen Stil erweitert, wobei die alte Kirche
als Vorraum integriert wurde,
im Inneren zeigt sie jedoch noch weitgehend die original barocke Einrichtung.
Unweit davon steht im Dörfchen Röjtökmuzsaj ein über 200 Jahre altes Schloß,
das heute als Wellnesshotel geführt wird.
Sehenswerte Herzstücke sind der immerblühende holländische Barockgarten und die
Schloßkapelle,
die eine wertvolle Marienstatue aus 1496 zeigt.



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