Herend-Porzellan
Seit
1842 fertigt die Manufaktur in Mittelungarn hochwertiges Pozellan, das bereits
1845 auf der Wiener Industrieausstellung erstmals außerhalb Ungarns zu sehen
war und seither einen Siegeszug rund um die Welt angetreten hat.
Das „weiße
Gold“ von Herend erhält aufgrund eines besonderen Brennvorgangs sein
typisches schneeweißes,
durchscheinendes und glänzendes Aussehen.
Jedes Stück
wird von Hand geformt und bemalt. Die bekanntesten Muster sind das farbkräftige
Chinesische Dekor mit Schmetterlingen und Blütenzweigen sowie das nach Königin
Viktoria benannte Tafelservice-Dekor.
Berühmt ist Herend auch für seine
Flechtwerke und die Herend-Rosen.
Waren
es früher Königshäuser und Adelige, die sich mit Herend umgaben, so gibt es
heute zahlreiche private Sammler dieses herrlichen Porzellans, das zwar nicht
ganz billig ist, aber zeitlosen Wert besitzt.
Bei einem Besuch direkt in der
Maufaktur kann man übrigens unter fachkundiger Anleitung sein eignes
„Meisterstück“
anfertigen und mit nach Hause nehmen.
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