Bad Sarvar
Ungarn

Sárvár
liegt in West-Ungarn an der Straße 84 zwischen Wien und dem
Plattensee,
inmitten einer idyllischen Landschaft, die reich an Wald und Gewässern
ist.

Die Innenstadt von Sárvár wird von der im Mittelalter gebauten Nádasdy
Burg beherrscht.
Der heutige Komplex entstand aus dem dreistöckigen Wohnturm aus dem XIII. Jhd
und dem einstöckigen Flügel,
der heute den nördlichen Teil der Burg bildet.
Erstmals wird sie 1288 erwähnt.
Der letzte Besitzer der mittelalterlichen Burg war die
bayrische Herzogsfamilie.
In der Nähe der Burg liegt der an Pflanzenkuriositäten
reiche botanische Garten.
Hier erwarten die Gäste die Jahrhunderte alte
Platanen, Eiben und Augusteichen.
Seit 1952 steht der fast 16 Hektar große Garten unter Naturschutz.
Außerdem
kann man in der Stadt zahlreiche andere kulturhistorische Denkmäler
finden.
Sárvár bietet allen Gästen, die ihren Urlaub hier verbringen möchten, ideale
Möglichkeiten für erholsame Tage in Wellness und Kur Hotels.
Neben Badefreude werden viele kulturelle, Sport- und andere Unterhaltungsmöglichkeiten
angeboten.
Die Attraktivität der Stadt erhöhen die kulturellen Veranstaltungen, wie z.B.
das in jedem Jahr veranstaltete
Folklorefestival, das Bläserfestival, die
Simon-Judas-Messe, die Historietage usw.
Die Motorrennbahn Pannonia Ring, das einzigartige Sportzentrum in dieser Region,
liegt nur 6 km von Sárvár entfernt.
Hier werden Motorrad- und Automobilrennen
von professionellem und Amateurniveau veranstaltet.

Stadtrundfahrt
Der Gebäudekomplex der Burg Nádasdy ist für die Stadt nicht nur aus historischer
Sicht wichtig.
Die Burg im Herzen de Stadt, die meist mit ihrem Torturm und ihrer
rundbogenförmigen Brücke über dem ehemaligen Wassergraben abgebildet wird,
ist Teil des Nationalerbes.
Sie beherbergt das Ferenc Nádasdy Museum und erfüllt die Rolle eines Kultur- und
Bildungszentrums.
Mit der Stadtbesichtigung sollte man am besten hier beginnen, denn die Burg
eignet sich auch im Späteren zum ausgezeichneten Orientierungspunkt.
Wenn wir die aus roten Ziegelsteinen gebaute Brücke überqueren, gelangen wir in
die Burg.
Der Eingang des Museums befindet sich in der Eingangshalle, die mit Rundbögen
verziert ist.
Nach einem kurzen Treppenstieg befinden wir uns schon im Rittersaal, im
imposantesten Innenraum der heimischen Barocke.
Auf den Fresken an den Seitenwenden sind Szenen aus dem Alten Testament
abgebildet, an der Decke sehen wir Schlachtszenen.
In den Räumlichkeiten des Museums gibt es thematische Ausstellungen (über
Geschichte, Druck und Kartengeschichte, sowie angewandte Künste).
Die Husarensammlung und die damit verbundene Ausstellung ist von internationaler
Bedeutung.
Vom unregelmäßigen, fünfeckigen Hof kommen wir zur Sylvester Bibliothek und dem
Kulturzentrum.
Im Gebäude befindet sich auch die Galeria Arcis, wo Meisterwerke in- und
ausländischer bildender und angewandter Künstler in regelmäßigen Zeiten zu sehen
sind. Gegenüber der Nádasdy Burg befindet sich die evangelische Kirche, die im
ersten Drittel des XIX. Jahrhunderts im klassizistischen Stil erbaut wurde.
Von der Kirche kommen wir zum Hauptplatz der Stadt, mit der Sankt Ladislaus
katholischen Kirche als dem meist prägenden Gebäude.
Der zweistöckige Kindergarten hinter der Kirche ist aus zwei Aspekten bedeutend:
hier hat Géza Gárdonyi unterrichtet, bzw. die Nádasdy-Schule war hier
untergebracht Rechts von der Burg geleiten die Jahrhunderte alten Platanebäume
im Park die Besucher zum Eingang des Arboretums.
Die Straßenfront des Pflanzengartens, der eine reiche Vergangenheit aufweist,
verrät kaum etwas über das 10 ha große Naturschutzgebiet.
Möchte man alle der mehr als hundert Arten kennen lernen, so bietet dies ein
mehrere Stunden dauerndes Vergnügen.
Die künstlichen Teiche, die der Bach Gyöngyös nährt, und die Alleen machen
zusammen mit den Statuen einen jeden Ausflug im Garten
zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Die Stadt erwartet ihre Besucher mit Tourismusprogrammen, die ihrem Ruf
entsprechen.
Der größte Teil der Veranstaltungen wird auf dem Hof der Burg abgehalten, so zum
Beispiel die Internationalen Folkloretage.
Der Höhepunkt der Programme, die über eine Woche dauern, ist der Galaabend
am 20. August, welches mit einer Parade durch die Innenstadt beginnt.
Die regelmäßig veranstalteten Blasmusikfestivals sind auch eng mit dem Hof
verbunden, eben so wie die internationalen Husarentreffen und die
Minnesänger-Tage, die im Angedenken an den berühmten Sebestyén Tinódi
veranstaltet werden.
Als Saisonende gilt die Simon-Judas Messe, mit mehr als fünfhundert
Verkäufern und einer riesigen Menschenmenge.
Wetterbedingt bieten der Ruderteich und die Umgebung des Wildgartens Erholung,
wo von Reiten bis Angeln alles gemacht werden kann.

Das Bad
ist im
grünen Herzen der Stadt, 50 km von der österreichischen Grenze zu finden.
Die tiefergelegenen Schichten unter der Stadt bergen reiche Wasservorräte, aus
mehreren Tiefbohrungen quoll Thermalwasser hervor.
Darauf basiert in erster
Linie der sich immer dynamischer etablierende Heiltourismus.
Das neue
touristische Zentrum der Stadt wird inmitten dieses wundervollen, von Wäldern
und Wiesen umgebenen Gebietes errichtet,
und ist sowohl auf Strassen
(Verkehrsader Sopron - Balaton) als auch auf Schienen (Szombathely - Budapest) zu
erreichen.
Das neue Heil- und Wellnessbad wartet seinen Gästen seit Dezember 2002
mit einer
Gesamtwasseroberfläche von 3600 m2 und zahlreichen Programmen auf
internationalem Niveau auf.
Aufgrund der speziellen Dienstleistungen (in den
Bereichen Wellness, Rekreation und Gesundheitspflege)
bietet das Bad neben den
Kurgästen auch Familien ideale Entspannung und einmalige Erlebnisse.
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